My Heart Goes TRÄSHboom!

Wie cool sich das Jahr 2018 künstlerisch für mich entwickelt hat! Nach dem ersten öffentlichen Auftritt als Mario Môrea beim Begegnungsfest von Kinderfreunden und Connect Donaustadt im Sommer und Teilnahme am Cover Contest des österreichischen ESC-Fanclubs im Herbst bin ich mit meinem artistic partner in crime Renek am 9. November beim TRäSh CONtESt 2018 am Start.

Wir haben für euch eine Neuinterpretation des EuroDance-Klassikers „My heart goes boom“ (im Original von French Affair) auspaldowert und freuen uns schon sehr auf den Abend jenseits guten und schlechten Geschmacks in der Wiener Urania – an der Abendkassa nur noch Restkarten, also ran an die 7-Euro-billigen-Tickets online via vhs.at/trash und offline an allen 19 Standorten der Wiener Volkshochschulen!

Für mich ist es ein Abenteuer in Reinkultur diese Veranstaltung in Kooperation mit VHS Landstraße und VHS Die Wiener Urania mitzuorganisieren und einen weiteren Evolutionssprung des TRäSH CONtESt miterleben zu dürfen. 2001 begann der Bewerb (damals Junger HOSI Songcontest) als Wahl des beliebtesten Lieds der Mitglieder des LGBT-Jugendtreffs der Homosexuellen Initiative Linz, 2007 (mittlerweile in die RosaLila Villa in Wien umgezogen) trug die improvisierte Show erstmals das Wort „träsh“ im Namen (neurovision träsh kontest). Erstmals mischten sich unter die von CD abgespielten Lieblingslieder der Teilnehmenden auch Klamauk-Auftritte. Seither gibt es keine Einschränkungen mehr in dem, was auf der Bühne des Contests dargeboten wird – Gewalt und komplette Nacktheit exklusive.

Was ich persönlich besonders schön finde, ist, dass die Veranstaltung mit den Austragungsorten 2016 (Babuder’s Karaokebar) und 2018 (Urania) den queeren Subkultur-Underground verlassen hat und im Mainstream ankommt. Damit macht der TRäSH CONtESt unsere heteronormative Gesellschaft für einen Abend brüchig, ja löst sie am Ort des Geschehens auf, wo jede*r so sein kann, wie er*sie ist und menschliche Vielfalt gefeiert wird.

Wien verwirklicht damit ein Stück weit seinen Anspruch weiter Stadt der Menschenrechte zu sein und unterstreicht damit u. a. den Artikel 22 der UN-Menschenrechtserklärung aus dem Jahre 1948, in dem jedem Menschen die freie Entwicklung unserer Persönlichkeit zugesichert wird…

Ich hoffe ihr alle seid dabei, wenn diese einzigartig absurde Nonsense-Parodie auf TV-Talenteshows am 9.11.2018 ab 19 Uhr in der Wiener Urania über die Bühne geht. Pop, peace, party with me, Renek and all the others!

SEE YOU, BYE!!

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